Teilnehmerstimmen


Mag. Max Klappacher, Jurist & Bürgermeister von Hallein

 

Meine erste Aufstellung war im Forsthaus in Hallein mit Joanna Paulus. Ich nahm daran mit gemischten Gefühlen teil.

Ist es wirklich möglich anstehende Probleme zu erkennen und über diesen Weg zu Lösen?

Ich hatte schon öfters über Aufstellungsarbeit gehört und auch einiges dazu gelesen, allerdings

war ich skeptisch. Als gelernter Jurist löst man anstehende Aufgaben über eine logisch strukturierte Gedankenkette – Gefühle, Emotionen sollen dabei möglichst wenig Einfluss haben.

Anderseits war es für mich reizvoll neue und bisher unbekannte Wege zu gehen und zu erleben.

Bei der Aufstellung selber war ich leicht nervös und als Joanna einen Teilnehmer fragte wie er sich gerade fühle, staunte ich über dessen Rückmeldung - mir wurde klar,dass es Menschen möglich ist,

bestimmte Energien wahrzunehmen und zu beschreiben. Jetzt konnte ich mich so richtig einlassen. Nach nunmehr vielen Aufstellungen mit Joanna kann ich sagen, dass dies ein sehr effizienter Weg ist, sich verschiedene Lebenssituationen bewusst zu machen und Aufgaben, die im Leben auftreten

bewältigt. Durch die mit- und einfühlsame Art von Joanna als Aufstellungsleiterin werden auch scheinbar schwerwiegende Problemstellungen in leichter und angenehmer Weise gelöst.

 

 

Mag. Peter Kober, Jurist 

 

Ich hatte viel von Aufstellungsarbeit gehört, lange bevor ich das erste Mal auch tatsächlich die erste erlebte-das war 2011.

Aus diversen Erzählungen malte ich mir ein Gedankenbild, wie Aufstellungen ablaufen könnten, denn neugierig war und bin ich dem Grunde nach, nur ergab sich bis vor drei Jahren nie die Gelegenheit einer beizuwohnen. Das Bild zeigte eine Mischung aus „Rollenspieler“, mit der offenen Frage, wie denn die Repräsentanten dazu kämen, Rollen von Fremden ein zu nehmen,ohne dies zu kennen,wie das denn möglich sei. Und auf der anderen Seite das geheimnisvolle, reizvolle und entdeckungswürdige, dynamische, das offensichtlich passiert.

 

Und dann war es, wie oben erwähnt soweit. Meine erste Aufstellung war für mich nicht wirklich geplant, sondern wesentlicher Teil des „In-die-Stärken-gehen“, das ich damals mit Theresia König, Max Klappacher und eben Dir, liebe Joanna machen dürfte. Ich wusste wie erwähnt nicht was auf mich zukommt,war offen in jeder Richtung und wurde belohnt mit Erstaunlichem.Zunächst mit der Analyse meiner Stärken und des Istzustand via Irischeck und schließlich dem „In die Stärken gehen“ via der von Dir geführten Aufstellung.

 

Das unglaubliche dabei war, wie die Repräsentanten, ohne es  wissen  zu können, nicht nur in die jeweilige Rolle einnehmen konnten,sondern auch damit wertvolle Hinweise und Informationen gaben. Darüber war ich schlicht erstaunt und überwältigt. Und ich fühlte mich sehr wohl im von Dir

so zurückhaltend und dennoch so sicher und erfahren geführten Aufstellung. Genau das ist es, was perfekte Begleitung bzw. Führung ausmacht: passieren lassen und damit dezent im Hintergrund sein und dennoch wenn nötig und zum richtigen Zeitpunkt zu leiten und zu führen - genau das hast Du aus meiner Erinnerung sehr gut gemacht und meine erste Aufstellung so angenehm begleitet.

 

 

Martina Mathur, Musikerin

 

Für mich war die Aufstellungsarbeit, wie ich sie mit Joanna erleben durfte, eine großartige Erfahrung und Bereicherung.Vor allem bin ich noch heute von der für mich unmittelbar nach der Aufstellungsarbeit im „System“ spürbarer Veränderung positiv überrascht eine Wahrnehmung, die mich persönlich überraschte, war die Distanz, die in der Aufstellungssituation durch das „Zusehen“ entstand, und die völlig neuen Dimensionen, die sich auftaten. Es kamen einfach Energien in Bewegung, die sich so selbst nicht  in der Lage gewesen war, zu mobilisieren...

die Veränderung war offensichtlich und spürbar! Was im Unsichtbaren verändert worden war, zeigte seine Auswirkungen im Sichtbaren. Dafür bin ich dankbar und empfinde es als Geschenk...

auch heute noch bin ich restlos fasziniert davon, wie „direkt“ diese scheinbar „indirekte“ Eingreifen

durch die Arbeit mit Stellvertreten wirkt! Ein kraftvoller Beweis waren die körperlichen Auswirkungen, dieses machtvollen Eingriffes auf seelischer Ebene, die für mich direkt nach der Aufstellung spürbar waren (totale Erschöpfung, Entspannung...).

Joannas angenehme Art, die Aufstellungen zu leiten, das gute Gespür für die Situation und für den richtigen Moment, einen Impuls zu setzen, die feine Wahrnehmung, der sachliche und zugleich intuitive Zugang... all das trug gewiss zu meiner positiven Erfahrung mit der Aufstellungsarbeit bei, so dass ich sagen möchte: man muss es am eigenen Körper und an der eigenen Seele erlebt haben um die Dimensionen dieser Methode begreifen zu können.

 

 

Mag. Anneliese Wass, Psychologin

 

Während meiner Ausbildung, habe ich die psychodramatische Aufstellungsarbeit kennen gelernt, vieles hat mich daran fasziniert, manches machte mich skeptisch. Joanna hat mir diese Skepsis 

durch ihre sehr präzise Aufstellungsarbeit genommen. Was mich – bevor ich Joannas Arbeiten kennen lernte – bereits an diesem Ansatz faszinierte, war das Deutlichwerden von Problemen/ Konflikten auf einer nichtsprachlichen Ebene.Durch Personen, als Protagonisten aufgestellt, werden Probleme plötzlich transparent auf einer sichtbaren und spürbaren Ebene. Joanna hat bei mir ein Stück Überzeugungsarbeit geleistet durch ihre Aufmerksamkeit auf ein Beziehungsgefüge, mit ihrer

absoluten Zurückhaltung bezüglich Hypothesen und Interpretationen. Sie schafft es, „Konflikten den notwendenden  Raum“ zu geben in einer Atmosphäre der Achtsamkeit. Ich liebe die Zusammenarbeit mit ihr, es macht Freude mit ihr im weiten Land der Seelen zu erkunden. 

 

 

Suzanne Novak, Krankenpflegerin

 

Da ich schon früher mit Joanna gearbeitet habe, wusste ich, dass die Familienaufstellungsarbeit

fruchtbare Resultate mit sich bringt. Das aber, was passiert ist, hat meine Erwartungen übertroffen.Unsere Familie hat eine neue Chance bekommen auf ein Zusammenleben in Liebe und Respekt. Danke für diese wunderbare Arbeit!

 

 

Jolanta Limanska, Lebens- und Sozialberaterin

 

Vor meiner ersten Aufstellung habe ich bereits von Joanna Paulus zu diesem Thema gehört sowie einiges von Bert Hellinger gelesen. Ich dachte, dass ich diese Methode bereits im Allgemeinen kenne und verstehe und habe geglaubt, dass mich nichts mehr überraschen kann, da ich mich einigermaßen auskenne. Umso heftiger war der Schock, als das Gegenteil passierte. Ich saß in der Gruppe und beobachtete die Repräsentanten in ihren Rollen, ich konnte kaum glauben was vor mir, vor meinen Augen und Ohren abgelaufen ist. Repräsentanten, die die Aufstellerin nicht mal kannten, die von ihren familiären Problemen keine Ahnung hatten, sprachen und benahmen sich plötzlich, als ob sie die tatsächlich aufgestellten Familienmitglieder wären!

Da ich die Problematik teilweise kannte, war der Schock für mich natürlich riesig. Ich habe sofort bemerkt, dass die Repräsentanten die echten Gefühle dieser Person darstellen, ihre Ängste und Sehnsüchte. Alles 1:1 widerspiegelt. Ich war zutiefst berührt.

 

Seit 4 Jahren nehme ich regelmäßig teil an der Aufstellungsgruppe von Joanna Paulus und bin von dieser tief bis zur Wurzel greifenden Methode so überzeugt, dass ich mir wünsche in der nahen Zukunft eine Ausbildung zur Systemischen Aufstellerin  bei Joanna zu absolvieren.